In einer unausweichlichen Kollision blieben Michael Andretti* (Andretti), Takuma Sato und Mario Moraes (beide KV) auf der Strecke, alle drei Penske-Piloten sowie Sott Dixon wurden durch das Startgetümmel mit anschliessender Gelbphase weit zurückgeworfen.
Dario Franchitti (Ganassi) übernahm vor einem sehr gut aufgelegten Ryan Hunter-Reay (Andretti) das Kommando, bis das Rennen nach 29 Runden aufgrund eines tropischen Wolkenbruchs mit der roten Flagge abgebrochen wurde.
Star der zweiten Rennhälfte nach 45-minütiger Regenunterbrechung war Hunter-Reay, der scheinbar sicher in Führung liegend dem Sieg entgegenfuhr. Doch die beiden Penske-Piloten Briscoe und Power schlossen in Windeseile zum führenden Andretti-Dallara auf und sorgten für ein spannendes Finale.
Innerhalb von nur zehn Runden verspielte Hunter-Reay eine sechs Sekunden Führung, zehn Minuten vor Rennende stach Briscoe die Front, fand sich einem Fahrfehler wenige Runden später im Reifenstapel wieder.
Hunter-Reay erbte die Führung vom gestrandeten Briscoe, stand aber seinerseits unter starken Druck von Will Power. Der nach seinem Unfall im letzten Jahr wieder komplette genese Australier liess nicht locker und schob sich zwei Minuten vor dem Rennende an Hunter-Reay vorbei und sicherte sich so seinen zweiten IRL-Sieg.
Vitor Meira (AJ Foyt) wurde nach einem tadellosen Rennen überraschend Dritter vor Raphael Matos (Luczo/Dragon/De Ferran) und Dan Wheldon (Panther). Dario Franchitti blieb in der zweiten Rennhälfte blass und wurde hinter Teamkollege Scott Dixon Siebter.
*Leser knct03 hat mit seinem Kommentar natürlich recht, gemeint war Marco Andretti. Die Red.


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