«Der Sieg war so gut wie erledigt», zeigte sich Sebastian Vettel nach dem Zieleinlauf beim Grand Prix von Bahrain enttäuscht. «Wir hatten das Rennen locker im Griff». Diesen Anschein hatte man vor allem im ersten Rennabschnitt. Bis zu seinem Boxenstopp hatte der 22-jährige das Rennen vollkommen unter Kontrolle.
Erst danach, als es mit den harten Reifen zurück auf die Strecke ging, baute Ferrari zunehmend Druck auf. Knackpunkt war aber einmal mehr die Technik. Christian Horner, Teamchef von Red Bull, vermutete das Problem am Auspuff oder der Elektronik. Sebastian Vettel schilderte den Verlauf das Defektes so: «Ich habe auf der Geraden auf einmal enorm an Leistung verloren. Zum Schluss hatte es den Anschein, als würde es ein bisschen besser werden.»
Das führte letztendlich auch dazu, dass es nicht noch schlimmer für den Heppenheimer endete. Mercedes-GP-Fahrer Nico Rosberg kam immer näher heran, konnte aber letztlich keinen Angriff mehr auf Vettel starten. Somit rettete dieser immerhin noch wichtige WM-Zähler. «Die Punkte für den vierten Platz sind extrem wichtig.» Trotzdem lautete das Resümee unter dem Strich: »Kein gutes Ergebnis.»
Mark Webber blieb im Gegensatz zu seinem Teamkollegen blass. In Szene setzte er sich lediglich am Start, als Rauch aus dem Heck seines Boliden strömte. Was zunächst wie ein kapitaler Motorschaden aussah, war jedoch harmlos. Von Startplatz sechs ging es trotzdem nur noch rückwärts für den Australier. Erst zog Schumacher vorbei, dann schnappte sich Weltmeister Jenson Button den 33-jährigen beim Boxenstopp.
Dem Ziel, 2010 zuverlässiger zu sein um so um den Titel zu kämpfen, ist man in Bahrain nicht unbedingt näher gekommen.
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| Pos. | Fahrer | Pkt. |
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| 2 | Jenson Button | 143 |
| 3 | Mark Webber | 136 |
| 4 | Sebastian Vettel | 136 |
| 5 | Fernando Alonso | 123 |
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