Zuletzt sass der Amerikaner vor zwei Monaten in Valencia auf einem MotoGP-Bike. Die lange Pause überbrückte er mit einem intensiven Fitness-Programm, bestehend aus Geräte-Training und Radrennen. Am Donnerstag und Freitag dieser Woche tauscht Spies das Gefährt mit Pedalantrieb gegen eine 240PS starke Yamaha-M1. Mit übertriebener Hektik will der 25-jährige aber nicht zu Werke gehen. «Ich gibt bei diesem Tests nichts zu beweisen. In drei Wochen sind wir wieder hier, also gibt es keinen Grund zur Eile», erklärt der Superbike-Weltmeister von 2009 in gewohnt ruhigem Ton.
«Wegen der Rundenzeiten mache ich mir keine Gedanken. Ich werde hauptsächlich einige Runden drehen und mit dem Motorrad experimentieren. Seit dem Test in Valencia bin ich kein Motorrad mehr gefahren, auch kein Moto-X. Ich muss zuerst den Rost abschütteln», stellt der Tech3-Pilot seine Prioritätenliste auf. «Wir werden in Sepang eine Basis-Abstimmung erarbeiten und in drei Wochen werden wir darauf aufbauen. Ich glaube mit der neuen Motoren-Regel und all den anderen Änderungen ist eine Kundenmaschine in diesem Jahr einem Werksmotorrad sehr ähnlich. Für die Hersteller sind die Produktionskosten schlicht günstiger. Aber ich kann wirklich nicht sagen, ob und welche Unterschiede es zwischen meinen Bike und den anderen gibt.»
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| Ben Spies lässt jeden Druck an sich abprallen | |
Ben Spies: Keine Hektik
| Von Jörg Reichert | 02.02.10-10:03 |
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