Was dem Deutschen als aktiver Pilot verwehrt blieb, schafft er nun als Sportmanager bei KTM am laufenden Band. Er hat nicht nur die Weichen dafür gestellt, dass KTM derzeit das erfolgreichste Team in der Motocross-WM betreibt, sondern auch für die Neuausrichtung in den USA gesorgt.
Beirer war es, der Stefan Everts zu KTM geholt hat. Und er war es auch, der Roger DeCoster zu den Österreichern lockte. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Pit mir 2009 erzählte, wie aberwitzig seine Idee damals erschien. DeCoster war scheinbar so fest mit Suzuki verbandelt, dass kein anderer Hersteller auch nur im Traum auf den Gedanken gekommen wäre, ihm ein Angebot zu unterbreiten.
Doch Beirer spürte, dass DeCoster unzufrieden war und ging schnurstracks und mit klaren Vorstellungen auf ihn zu. Das imponierte dem Belgier so sehr, dass er begann, über einen Wechsel nachzudenken – der Rest ist Geschichte.
Freilich wusste Beirer in all der Zeit das Werk und sein Umfeld hinter sich, doch mit der Verpflichtung von Everts und DeCoster stellte er die entscheidenden Weichen. Die Engagements von Antonio Cairoli, Ken Roczen und Ryan Dungey hat der Deutsche ebenfalls massgeblich mit zu verantworten.
Dass der Erfolg in den USA so schnell kommen würde, hätte sich wohl selbst Optimist Beirer nicht träumen lassen. Der Aufwand, den KTM betreibt, ist immens, immerhin wurde für Dungey ein komplett neues Motorrad auf die Räder gestellt. Noch im Dezember berichtete Beirer, welch enormen Aufwand es alleine bedeutet, die geforderte Anzahl an Serienmotorrädern rechtzeitig zu produzieren, um die «Production Rule» in den USA zu erfüllen.
Es sieht ganz danach aus, als hätte sich der riesige Aufwand und das persönliche Engagement aller Beteiligten gelohnt. Zu diesem starken Auftakt einer erfolgreichen Zeit in den USA kann man nur eines tun: respektvoll gratulieren!
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| KTM-Sportchef Pit Beirer | |
KTM hat alles richtig gemacht
| Von Harald Englert | 10.04.12-19:11 |
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POSTINGS
Posting von Stefano24 am 29.07.12 12:27:27
Die Taktik der Orangen geht dank des starken Werksteameinsatz glänzend auf.KTM ist in der Lage den Motocrossfahrern Maschinen zum Siegen zu bauen und nicht nur ein Grundpaket zum Aufbauen zu liefern,wo der Kunde noch die Entwicklungsfehler der neusten Modelle auskosten und bezahlen darf.
Nur noch die grüne Fraktion ist technisch durchaus auf Augenhöhe mit den Orangen,wenn man sieht das ein Tommy Searle vom vermasselten Start als letzter Fahrer startet und kurz vor Ende des Laufs noch den Führenden Jeffry Herlings ins Visier nimmt.
Eine starke Leistung von Fahrer und Maschine.Respekt!!!!
Ich werde aber in 2013 unser Motocross-Racingfahrzeug von Gelb auf Orange umstellen und folge damit Roger de Coster in das KTM Lager.
Das einzigste Manko bei KTM ist Ersatzversorgung.
Ich kenne keinen anderen Hersteller der Mitten in der Rennsasion Betriebferien macht oder ein Update der Ersatzteilversorgung,Systemumstellung u.ä. vornimmt.
Deswegen sind wir vor 8 Jahren von Orange auf Gelb gewechselt.
Unser Motto lautet jetzt:Alles wird gut.
Posting von TorstenS am 10.04.12 22:41:24
Den Worten von Herrn Englert ist nicht viel hinzuzufügen.Vielleicht noch allen Unkenrufen zum Trotz, daß natürlich seitens KTM erhebliche finanzielle und personelle Investitionen getätigt wurden (und mussten), um Gegnern wie HRC auf internationaler Ebene Paroli(Cairoli) bieten zu können. Deren Etat dürfte noch viel höher sein.
Auch vorbei die Zeit wo bei uns im Hobbycross-Bereich die KTM nur mit "Kick ten Minutes" oder "Keine tausend Meter" tituliert wurden. :-)
Das ist heute alles auf einem sehr hohen Niveau!
Außerdem hatte Pit nicht nur als Fahrer big Balls...
...und das schreibe ich als 2 Jahrzente Honda-Fahrer.
Weiter so!
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