Pole-Setter Tom Dillmann entschied den Start für sich und bog als Erster in die erste Kurve ein. Felix Rosenqvist zeigte nur wenig Nervosität bei seinem ersten Formel-3-Start aus der ersten Startreihe und behielt seinen zweiten Platz. Es folgten Stef Dusseldorp, Daniel Abt, Gary Hauser, Kevin Magnussen, Nicolay Martsenko, Willi Steindl und Alon Day.
Im zweiten Umlauf erlebten die Zuschauer ein Duell zwischen Riccardo Brutschin und Jimmy Eriksson, bei dem der Schwede seinen Seitenkasten beschädigte. Wenig später steuerte er seine Box an.
Während Dillmann sich nach einigen Runden vorne aus dem Staub machte, erlebte Rosenqvist mehr und mehr Druck von Verfolger Dusseldorp. Auch Abt hielt den Anschluss. Magnussen versuchte unterdessen, Gary Hauser weich zu kochen, um ihm seine fünfte Position abzunehmen.
Im zehnten Umlauf rodelte Alon Day kurz durch ein Kiesbett der anspruchsvollen Strecke in Sachsen, doch er verlor keine Position. Der Israeli belegte weiterhin P11 hinter Markus Pommer, der aus der letzten Startposition ins Rennen ging. Der Brandl-Pilot crashte im Test am Freitagvormittag und konnte deshalb nicht am ersten Qualifying teilnehmen. Folge: Er musste sich in der heutigen Startaufstellung ganz hinten einreihen.
Kevin Magnussen fand gut zehn Minuten vor dem Ende des Rennens einen Weg vorbei an Gary Hauser. Markus Pommer musste sich zeitgleich gegen Alon Day und Marco Sörensen wehren, um seinen zehnten Platz zu verteidigen. Doch seinen dänischen Teamkollegen konnte er nicht hinter sich halten, Sörensen kletterte in die Top Ten.
Vorne machte Dusseldorp ernst, er attackierte den immer noch auf Rang zwei fahrenden Felix Rosenqvist immer aggressiver. Doch der junge Schwede ließ sich in keinen Fehler treiben. Er konnte seinen Vorsprung in der Schlussphase sogar noch ausbauen und fuhr seinem ersten Podiumsplatz in der Formel 3 entgegen. Dillmann gewann locker mit einem Vorsprung von fast fünf Sekunden. Stef Dusseldorp belegte hinter Rosenqvist den dritten Rang. Daniel Abt wurde als Vierter abgewinkt vor Kevin Magnussen, Gary Hauser und Nikolay Martsenko.
Bis zum Ziel war es noch spannend um die hinteren Positionen in den Top Ten. Markus Pommer, Alon Day und Luís Derani schlugen sich um die Ränge acht bis zehn. Dieser Kampf ging an den Brasilianer Luís Derani, der als Achter die Ziellinie kreuzte. Pommer und Day komplettierten die Top Ten. Der Pokal des besten Trophy-Piloten ging an den Deutschen Riccardo Brutschin im Arttech-Boliden.
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| Sieger Tom Dillmann | |
Tom Dillmann gewinnt am Sachsenring
| Von Annette Laqua | 08.05.10-15:08 |
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