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letztes Update: 10.03.10 11:42

LESERBRIEFE

Liebe Leserinnen und Leser, leider ist es nicht möglich, hier alle Leserbriefe wiederzugeben, wir bitten um ihr Verständnis!

Bedauernswerter Lüthi

Da durfte der sympathische Schweizer endlich seine Moriwaki reiten, und dann legt er sich vor der Kameralinse spektakulär ins Kiesbett. Ich wünsche ihm, dass er in diesem Jahr wieder zurück zum Erfolg findet, und Daniel Epp beweist, dass er einen MotoGP-Startplatz verdient. Kopf hoch, Tom, das klappt schon!

Alexandra Wohlwendt am 02.03.10

Tolle Arch-Story

Vielen lieben Dank für das tolle Interview mit Hannes Arch. Ich finde es sehr interessant, dass der wilde Arch so überlegte Töne anschlägt. Auch die Bilder auf dem alten Flugplatz sind einfach eine Wucht, macht weiter so!

Suzanne Oeser am 02.03.10

Eine Geschichtsstunde

Herzlichen Dank für das wunderbare Ernst-Degner-Porträt in der SPEEDWEEK 9. Frank Bischoff ist es gelungen, einen erklärten Geschichtsmuffel wie mich für die jüngere Deutsche Geschichte zu begeistern. Als Vertreter einer jüngeren Generation würde ich es toll finden, wenn sich noch der eine oder andere Zeitzeuge finden würde, der sich zu den Industriespionage-Gerüchten äussern kann.

Mike Sommer am 02.03.10

Erfolgsverwöhnt

Dass nun die ganze Welt skeptisch auf Schumi blickt, ist nachvollziehbar. Deshalb verstehe ich nicht ganz, warum sich sowohl Nico Rosberg als auch Adrian Sutil in der neuen SPEEDWEEK (Ausgabe 9/2010 vom 23. Februar) darüber zu wundern scheinen. Natürlich richten sich fast alle Fotokameras auf den erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten, klar geht man als Force-India-Fahrer neben einem solchen Namen unter. Haben die beiden durchaus sympathischen und talentierten, aber in den letzten Jahren wohl mit zu viel medialer Aufmerksamkeit bedachten Jungen wirklich etwas anderes erwartet?

Hans Heiri am 02.03.10

Opfer oder Täter?

Ernst Degner war das Vorzeigebild der Erfolge des DDR-Systems. Als solcher wurde er während seiner Auslandsreisen auf Schritt und Tritt von seinen Leuten aus dem Team beschattet. Er konnte nicht wissen, ob nicht ausgerechnet sein Mechaniker ein Stasi-Informant ist. Nach jeder Reise wurden obligatorisch alle zum Rapport bestellt. Es wurde schriftlich berichtet, wer wann mit wem und worüber gesprochen hat. Einen «Vorteil» hatten sie fast alle – sie sprachen keine Fremdsprache. Dafür hat bereits die Schule gesorgt. Zum Know-how-Transfer habe ich folgende Meinung: Stellen Sie sich, sehr geehrter Herr Wiesinger, vor, Sie haben die Flucht geschafft. Jetzt müssen Sie ab dem ersten Tag für Ihre Familie sorgen, ein Auffangnetz oder einen Weg zurück gibt es nicht. Sie setzen alle Ihre Fähigkeiten ein, um sich in der neuen Situation zu behaupten. Degner war Ingenieur und Rennfahrer. Er konnte schnell fahren und wusste, wie ein Rennmotorrad aussehen und funktionieren muss, um ihn zum Sieg zu fahren. Dass er dieses Know-how seinem neuen Arbeitgeber zur Verfügung gestellt hat, ist meiner Meinung nach absolut legitim. Falls er aber tatsächlich Motorenteile oder Pläne von MZ zu Suzuki mitgenommen hat, war er ein einfacher Dieb.

Georg Drmola am 02.03.10

Noch einiges im Köcher

Nachdem ich mir die Bilder des neuen Mercedes MGP W01 noch einmal genauer angesehen habe, ist es mehr oder weniger offensichtlich, dass Mercedes noch einiges im Köcher hat. Man kann an den beiden Streben zum Frontflügel einen markanten Unterschied im Profil erkennen. Es ist also klar, dass der neue Flügel noch nicht am Auto ist. Da Herr Danner ein Untersteuern analysiert hat, prophezeie ich einen komplett neuen Flügel-Ansatz, der sich schlüssig ins Gesamtbild der Front einfügt und im Idealfall das Untersteuern eliminiert. Ich bin mal gespannt, ob ich Recht behalte …

Chris Seemann am 02.03.10

Fehlentscheidungen von BMW

Mit seinem Kommentar zu BMWs SBK-Engagement spricht mir Herr Wiesinger aus der Seele. Auch wenn zu Beginn der vergangenen Saison meine Freude über den Einstieg von BMW sehr gross war, bin ich jetzt doch ein wenig enttäuscht über den Verlauf. Dass es Troy Corser an Kondition fehlt, hat man doch schon in der ersten Hälfte der Saison bemerkt. Und auch Ruben Xaus konnte einen nicht wirklich vom Hocker reissen. Da war ich von den Leistungen des eingesetzten Richard Cooper überzeugter. Das Geld, das man jetzt in den Tardozzi steckt, hätte man in einen dritten jungen Fahrer investieren sollen. Diesen hätte man doch in diesem Jahr aufbauen können, wenn man schon Corser und Xaus noch durchfüttern muss. Dass strategische Fehler gemacht wurden – meiner Meinung nach vor allem durch Herrn Hauser –, ist nicht von der Hand zu weisen. Da wo ich arbeite, rollen Köpfe bei derartigen Fehlentscheidungen …

Jacqueline Fahrland am 02.03.10

Nette Plauderstunde

Grosses Kompliment für das Protokoll der Expertenrunde in den SPEEDWEEK-Ausgaben 7 und 8. Es ist ein Genuss, bei der Fachsimpelei der grossen Namen Mäuschen spielen zu können. Toll finde ich auch, dass neben der Formel 1 auch IRL, NASCAR und gar MotoGP und Superbike- WM zur Sprache kommen. Auch wenn ich mit Herrn Heinrich bezüglich Pedrosa nicht übereinstimme. Ich glaube, der wilde Spanier hat seine Stürze gut verarbeitet und greift seit jeher voll an. Ich wünsche ihm, dass es 2010 öfter zum Sieg reicht.

Lukas Wüthrich am 23.02.10

Sympathieträger Vettel

Vielen Dank für das tolle Vettel- Interview in der SPEEDWEEK-Ausgabe 8. Als Vettel-Fan der ersten Stunde freue ich mich immer, wenn man den sympathischen Heppenheimer zu Wort kommen lässt. Es ist schön und wichtig für den Sport, dass auf die Superstars mit ihren Star-Allüren eine Generation von unbeschwert offenen Jungtalenten folgt, die sich auch was zu sagen getraut!

Maria Heiri am 23.02.10

Treffende Analyse

Herzlichen Dank für die treffende Analyse von Herrn Wiesinger zum BMW-Engagement in der Superbike- WM. Das Interview mit Herrn von Kuenheim in der SPEEDWEEK Nr. 7/2010 kann man nur mit Kopfschütteln quittieren. Es ist wohl ein Privileg von Grosskonzernen, Kompetenz und Stil bei der Auswahl von Führungskräften ausser Acht zu lassen. Ich hoffe trotzdem, dass BMW in der WSBK erfolgreich(er) sein wird.

Friedrich Schobert am 23.02.10


Der Inhalt entspricht der persönlichen Meinung der Schreiber und muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.